Eine Masjid hat innerhalb eines islamischen Staates wichtige Funktionen, dort sitzt der Anführer, dort werden Entscheidungen getroffen, die Muslime ausgebildet und erzogen, dort werden Streitigkeiten unter den Muslimen gelöst, dort ist das islamische Gericht und dort wird die Ibadah verrichtet.

[Quelle: Buch - Die Methode der islamischen Bewegung]

Die Vorkehrung für die Hijrah des Gesandten ALLAHS sallallahu 3alayhi wa salam

1. Ali radiallahu anhu legte sich ins Bett des Propheten sallallahu 3alayhi wa salam.

2. Rasulullah sallallahu 3alayhi wa salam suchte Abu Bakr radiallahu anhu heimlich und vermummt zur Mittagszeit auf, um ihm die Erlaubnis zur Hijrah mitzuteilen.

3. Der heimliche Aufbruch nach Medina durch die Hintertür

4. Die Vermeidung des direkten Weges nach Medina und der Umweg über die Höhle bei Sawr.

5. Die Höhle bei Sawr liegt nicht auf dem Weg nach Medina. 

6. Sie ließen in Mekka einen Informaten zurück.

7. Die Versorung mit Lebensmitteln während ihres Aufenthaltes in der Höhle.

8. Amir ibn Fuhayra, der Hirte ABu Bakrs, führte die Schafe zum Weiden, in die Nähe der Höhle.

9. Der Grund, warum Rasulullah salllahu 3alayhi wa salam drei tage in der Höhle von Sawr blieb.

10. Die Hilfe ALLAHS azza wa jall.

11. Das Profitieren von den Erfahrungen und den fachlichen Kompetenzen der Kuffar.

12. Die Täuschung der Kuffar durch die Muslime.

13. Die Vermeidung des direkten Weges nach Medina.

14. Suraka und das Verhalten Rasulullahs ihm gegenüber.

Die Lehren aus der Hijrah des Gesandten ALLAHS sallallahu 3alayhi wa salam können wie folgt zusammen gefasst werden: 

a) Für die Ausarbeitung der erforderlichen Pläne und Vorbereitungen müssen wir alles Menschenmögliche tun.

Um den Plan so erflogreich wie nur möglich zu machen und die Geheimhaltung aufrecht zu halten, müssen wir unsere Nachforschungen und Analysen bestmöglich durchführen

b) Wir dürfen niemals vergessen, dass wir nicht unseren Plänen vertrauen dürfen, sondern allein nur ALLAH azza wa jall.

c) Wenn trotz aller Vorkehrungen, den Muslimen doch ein Unheil wiederfahren sollte, dann müssen wir wissen, dass das nur zu ihrem Guten ist und das sie damit geprüft werden. Die Muslime sind stets zufrieden mit ihrem Schicksal und der eingetroffenen Vorsehung ALLAHS.

[Quelle: Buch - Die Methode der islamischen Bewegung]

Je größer die Anzahl der Muslime und je qualitaiv hochwertiger ihr Iman und ihre Erziehung ist, desto stärker und nachhaltiger wird der neu zu gründende Staat.

Dem Islam kann man nur auf einer rein muslimischen Basis, die vollkommen unabhängig von den Kuffar ist, zur Herrschaft verhelfen.

Die Gründe, warum Muslime Leid geduldig ertragen

1. Der feste und verinnerliche Iman an ALLAH azza wa jall

Wenn sich der Iman (Glaube) erst einmal im Herzen eines Muslims festgesetzt hat, dann gibt es für ihn nichts Wichtigeres als das Wohlgefallen ALLAHS, und das Diesseits hat für ihn nicht mehr den geringsten Wert. Folglich machen ihm Folter und Leid nichts mehr aus. Denn er weiß, dass dies vergänglich ist und keinen Vergleich zu der Bestrafung ALLAHS azza wa jall darstellt. 

2. Verantwortungsbewusstsein

Es ist nicht vorstellbar, dass es einem Muslim gleichgültig ist, was mit den anderen Menschen passiert, nachdem er selbst die Rechtleitung erfahren hat.

3. Der feste Iman an das Jenseits

Der Glaube daran, dass der Verkünder für jede seiner Taten zur Rechenschaft gezogen wird, gibt ihm die nötige Kraft, Entschlossenheit und Geduld um auf diesem Weg zu bestehen.
Für einen Muslim ist nichts auf der Welt furchteinflößender als die Strafe ALLAHS.

4. Der Qur’aan

Surah 2 Vers 214 “Oder meint ihr etwa ihr kommt ins Paradies, ohne das zu erleiden, was diejenigen erlitten haben, die vor euch lebten? (..)”

5. Die frohe Botschaft, dass die Muslime siegen werden

Surah 54 Vers 45 “Die Scharen werden alle besiegt werden, und sie werden in die Flucht geschlagen.”

Das waren die entscheidenden Faktoren, die den Gesandten ALLAHS sallahu 3alayhi wa salam und seine Gefährten zum Erfolg führten und somit zur “Asr as-Saadat” (Epoche der Glückseligkeit) werden ließen. Sie waren weder eine Supermacht, noch besaßen sie die modernsten Waffen. Doch das, womit sie bewaffnet waren, war stärker als jede andere Waffe oder Macht.

Gewiss ist der Plan ALLAHS azza wa jall erhaben über den Plänen der Mushrikin. Und ALLAH azza wa jall hat jeder Gemeinschaft die sich IHM zuwendet, SEINE Hilfe zugesagt.

[Quelle: Buch - Die Methode der islamischen Bewegung]

Hamza radiallahu anhu war der Onkel des Propheten sallallahu 3alayhi wa salam und zugleich sein Milchbruder. Im sechsten Jahr des Prophtentums, im Monat Zulhijja, wurde er Muslim und galt als der Vornehmste der Märtyrer. Drei Tage nach Hamza trat Umar radiallahu anhu dem Islam bei.

[Quelle: Buch - Die Methode der islamischen Bewegung]

Dem Muslim ist es bewusst, dass nur der Islam, den Menschen davon befreit, anderen Menschen zu dienen und ihn dazu führt die Dienerschaft allein seinem wahren HERRN zu widmen.

Es wird bis zum Weltuntergang immer eine Gemeinde geben, die sich für den Islam einsetzen, sich um das Wohlgefallen ALLAHS wegen bemühen und nach SEINEN Geboten leben wird.

Khadijah radiallahu anha, die eine sehr wohlhabende Frau war, gab ihr gesamtes Vermögen für den Islam aus und unterstütze diese Bewegung, wo sie nur konnte. Des Weitern schreckte Zinnira radiallahu anha nicht davor zurück unter Folter ihr Augenlicht für diese Religion zu opfern. Oder Fatima bint Khattab radiallahu anha, stellte sich trotz blutüberströmtem Gesicht mutig vor Umar auf, als dieser noch ein Kafir war und sie und ihren Mann dabei ertrappte, wie sie den Qur’aan rezitierten. Auch waren ein Viertel der Muslime, die nach Abessinien ausgewandert waren, Frauen.

Das sind nur wenige von vielen Beispielen.Schließlich waren sie allesamt Frauen, die ganz genau wussten, was ALLAH azza wa jall und SEIN Gesandter sallallahu 3alayhi wa salam von ihnen verlangte. Sie taten das, was sie tun mussten.

[Quelle: Buch - Die Methode der islamischen Bewegung]

Diese Auflistung zeigt uns, dass aus allen in Mekka vorhandenen Stämme Menschen zum Islam eintraten:

Banu Hashim: Ali und Jafar ibn Abu Talib, Ubayda bin Haris, Khadijah bint Huwaylid, u.a.

Banu Umayya: Uthman ibn Affan, Khalid ibn Said, Abdullah ibn Jahsh, u.a.

Banu Makhzum: Abu Salama ibn Abdulasad, Arqam ibn al-Arqam, Ammar ibn Yasir und Yasir ibn Amr (beide standen unter dem Schutz dieses Stammes), u.a.

Banu Tayyim: Abu Bakr as-Siddiq, Talha ibn Ubaydullah, Bilal ibn Rabah (ein Sklave), u.a.

Banu Adiyy: Said ibn Zayd, Naim ibn Abdullah, u.a.

Banu Zakhra: Sa’d ibn Abi Waqqas, Abdurrahman ibn Auf, Umayr ibn Abi Waqqas, Abdullah ibn Mas’ud  (stand unter dem Schutz dieses Stammes), u.a.

Banu Sahm: Hunays ibn Huzafa und seine Frau Hafsa bint Umar.

Banu Jahim: Hatib ibn al-Haris und seine Frau Fatima, Hattab ibn al-Hasris, und seine Frau Fakiha, Said ibn Uthman.

Banu Asad: Zubayr ibn Awwam.

Banu Amr: Abu Ubayda ibn al-Jarrah, Salit ibn Amr.

Sonstige Stämme: Zayd ibn Haris, Uthman ibn Mazun, Abdullah ibn Mazun, Amr ibn Abasa, u.a.